Wie sieht unsere Arbeit konkret aus

Behutsam führen wir die Menschen an die Tiere heran - zunächst oft in freier Begegnung. Hier entsteht eine erste Vertrauensbasis.
Wichtig ist dabei, für jeden Menschen entsprechend seines persönlichen Temperaments und gegebenenfalls seiner Einschränkung die geeignete Tierart für sich zu finden, die seine Potentiale entsprechend fördern kann. Der erste Kontakt zu dem Tier entsteht durch Fellpflege. Der Mesnch lernt die Genussfähigkeit von Eseln beim Striegeln kennen und erlebt Schweinchen, die sich beim Bürsten auf die Seite legen und durch deutliche Körpersprache zum Fortführen der Massage auffordern.

Durch gezielte Aufgaben mit einzelnen Tieren werden die motorischen Fähigkeiten geschult und das Gefühl der Selbstwirksamkeit gestärkt. Zu diesen Aufgaben gehört es beispielsweise, Schweinchen durch einen Parcours zu lenken oder Esel auf einem Spaziergang an Hindernissen vorbeizuführen, die sie erstmal skeptisch beäugen und erst durch die einfühlsame Überzeugung des Eselführers ihren Weg willig fortsetzen.

Wie unterschiedlich die Bereitschaft verschiedener Exemplare einer Tiergattung sein kann, sich auf den Menschen einzulassen, erfährt man dann im Gehege der Kaninchen, von denen einige für eine Möhre sofort bereitwillig die Nähe suchen, wärend andere erst bei entsprechen behutsamer Annäherung Streicheleinheiten zulassen.